Frauenkonferenz 2016

Die Frauenkonferenz vom 22. Bis zum 24. April 2016 lässt sich durch zwei Nomen recht prägnant beschreiben: Tiefe und Aufbruch!

"Da kommt sie heraus aus der Wüste, an ihren Geliebten gelehnt." So wie das Hohelied es hier beschreibt, ist während der Konferenz klar geworden: Jesus führt uns heraus aus Selbstmitleid, Scham und Stagnation. Wir durften erleben, wie Gottes Gegenwart, die intime Begegnung mit Ihm, seine kostbaren Töchter in eine neue Freiheit geführt hat. In Freiheit von Scham, von Selbstschutz und Rechtfertigung. Denn an Ihn gelehnt, in der tiefen und intensiven Begegnung, bekommen wir unsere Identität neu zugesprochen. Das Tal durch das wir wandern, sollen wir darum mit Ihm zusammen durchschreiten, in der Gewissheit, dass es uns zum Besten dienen wird, wie es in Römer 8:28 geschrieben ist. Dort können Seine Herrlichkeit und Liebe auch die letzte Leere in uns füllen und auch die Wunden, die wir Ihm lange vorenthalten haben, wäscht Er dort aus und erneuert uns. Es hat mich besonders gefreut, wie mutig sich Seine Töchter Ihm anvertraut haben und endlich Freiheit erleben durften von Verletzungen, die schon so viele Jahre eine Last gewesen sind.

Und in dieser Identität des Empfangens von Ihm werden wir nicht nur geheilt, sondern auch zu Seinen Zeugen, mit einer speziellen Mission. Jesus sagt uns ganz klar im Matthäusevangelium 10 Vers 8: "Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst gebt!"

Gott hat uns also beschenkt und gefüllt und jetzt ist es an der Zeit, dass Ströme des lebendigen Wassers aus uns fließen. Er hat an diesen Tagen eine neue Ermutigung ausgesprochen, von Ihm Heilung und Autorität zu empfangen. Er hat uns aufgefordert, unsere Berufung anzusehen, unsere Stimme als Frauen Gottes zu erheben, sei es in Fürbitte, in Proklamation Seines Wortes, in Dank oder Lob Seiner Herrlichkeit. All diese Waffen, die Er uns zur Verfügung gestellt hat, sollten wir ergreifen und in Autorität aufstehen und dienen. Die spürbare Welle von Hingabe, Lobpreis und Freude hat die Atmosphäre förmlich erzittern lassen. Die Aufbruchsstimmung hat in einer Freiheit von Tanz und Lobpreis seinen Anfang genommen und wird weiterleben, denn wir dürfen tagtäglich Seinen Sieg feiern und proklamieren.

Die Junge Generation wurde gesegnet, durch die Weisen und Erfahrenen. Sie haben als Vorrenner den Auftrag, radikal zu lieben und zu leben zum Segen ausgesprochen und das Erbe weitergereicht, den geebneten Weg zur Vollendung zu bringen, nicht ohne die nächste Generation unter Gottes Segen und Schutz zu stellen. Denn ohne Ihn können wir nichts tun.

Wir sind Gott so unsagbar dankbar für die vielen Durchbrüche, für jede gelöste Fessel, für jede ausgesprochene Vergebung und für Seine frische und neue Perspektive auf unsere Berufung. Denn Er hat sie nie vergessen. Er hat uns alle ermutigt, unsere Erwartungen und Erfahrungen hinter uns zu lassen und an Seinem Plan festzuhalten und durch Seine Augen zu sehen.

So können die Teilnehmerinnen erfrischt, ermutigt und dankbar in die kommende Zeit und ihre Herausforderungen gehen.